Doku: Flaschenwahn statt Wasserhahn

Nicht nur die Privatisierung von Wasser ist ein großes Problem. Auch das Kaufen von Wasser in Flaschen hat erhebliche soziale sowie ökologische Folgen. Welche genau, kann man sich im Film „Flaschenwahn statt Wasserhahn“  ansehen.

Es ist unverständlich, warum viele Menschen Wasser aus Flaschen kaufen, anstatt sich Leitungswasser aus dem Hahn abzufüllen. Sehr löblich finde ich auch die Initiative „Wasser für Wasser„. Hierbei wird Leitungswasser in Karaffen an den Gast verkauft. Die Einnahmen daraus werden für Wasserprojekte in hilfsbedürftigen Regionen gespendet.

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EU-Petition: right2water

Wasser ist ein Menschenrecht – und sollte nicht kommerzialisiert werden. Was passiert, wenn kommunale Wasserversorger (teil-)privatisiert werden kann man sich eindrucksvoll im Film „Water makes money“ ansehen:

Die Wasserpreise steigen massiv, die Wasserqualität sinkt, weil Rohre nicht mehr so intensiv gewartet werden und Chlor zugegeben wird und vieles mehr.

Nun möchte die EU Regelungen lockern, die den Kommunen derzeit erlauben selbst für die Wasserversorgung zu sorgen und die eine Privatisierung vereinfachen. Dies muss verhindert werden! Dafür setzt sich die Initiative right2water ein. Derzeit haben schon 1.350.000 EU-Bürger unterschrieben. Bis September sollen 2 Millionen Bürger unterschrieben haben. Ich denke dies ist möglich. Beteilige auch du dich daran und unterschreibe jetzt!

EU-Petition: 30km/h Innerorts

30km/h Herz

Die europäische Bürgerinitiative „30km/h – macht die Straße lebenswert!“ setzt sich für die Einführung von Temp 30 als Regelgeschwindigkeit in Städten ein. Das heißt nicht, dass in Städten nicht schneller gefahren werden darf. Aber der Schilderwald könnte gelichtet werden, da keine Tempo 30 Zonen mehr notwendig sind. An Hauptstaßen kann weiterhin 50km/h gefahren werden.

Wer diese Forderung unterstützt kann unter 30kmh.eu/oct-web-public/?lang=de unterschreiben. Bis November 2013 müssen 1.000.000 Unterschriften zusammenkommen.

Neues blackmail Album: II

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Am Freitag erscheint blackmails neues Album „II“. Es ist das mitlerweile 14. der Koblenzer, und das zweite mit dem Sänger Mathias Reetz. Bei Soundcloud kann sich die Single angehört werden.

Sahara Forest Project

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In Jordanien und Katar versucht das Sahara Forest Project teile der Wüste nutzbar zu machen und zu begrünen. Die ersten Ideen entstanden 2008. Vor kurzem gin in Katar eine Pilotanlage in Betrieb. Die ersten Gurken konnten schon geerntet werden.

Die Idee ist, dass es in der Wüste mehr als genug Sonnenenergie gibt. Diese ist mit Hilfe von Photovoltaikmodulen und Solarturmkraftwerken sehr günstig in elektrische Energie umwandelbar. Die Energie wird genutz um Salzwasser zu entsalzen und zur Lebensmittelproduktion in Gewächshäusern und Begrünung der Wüste zu nutzen.

LibreOffice 4.0 erschienen

libo

Vor einigen Tagen ist LibreOffice in Version 4.0 erschienen. Dies ist eine kostenlose Alternative zu Microsoft Office. Die Entwicklung begann im September 2010, nachdem sich viele Entwickler von OpenOffice abwandten.

Mitlerweile ist das Programm sehr übersichtlich und gut zu bedienen.

Stadt der Zukunft: Vor 90 Jahren

Chris Neuner zeigt in seinem Blog unrealstuff wie sich 1925 die amerikanische Stadt der Zukunft im Jahr 1950 vorgestellt wurde. Er meint, dass „keine der gezeigten Ideen umgesetzt wurde“n. Dies stimmt so nicht ganz. Die Zukunftsvision ’spiral escalators‘, also kurvige Rolltreppen gibt es:

Und das Verkehr auch teilweise im Untergrund stattfindet und Fußgänger darüber frischere Luft genießen können, sieht man auch an den Plänen für Stockholm Slussen.

Multifunktionswohnung in einem Zimmer

Wohnraum in Großstädten wird immer teurer. Im Zentrum New Yorks ist dieser fast unbezahlbar. Wie man aus 32m² das Optimum herausholen kann, zeigt folgendes Video.

via: gizmodo

Stadt der Zukunft: Stockholm Slussen

Viele Städte wurden im letzten Jahrhundert immer mehr auf die Bedürfnisse vom Autoverkehr angepasst. Dies ändert sich jetzt nach und nach. Dabei wird versucht aus den vorhandenen Mitteln das Beste für Fußgänger, Fahrradfahrer, den ÖPNV und den motorisierten Verkehr zu machen.

Ein sehr gutes Beispiel ist dabei die Stockholm Slussen. Ein Auto-Knotenpunkt aus den 1930er Jahren, der bis 2020 komplett umgebaut werden soll. Eine beeindruckende Simulation findet sich im folgenden Video.

Mehr Informationen gibt es bei Zukunft Mobilität.

Zahl so viel du willst

Foto von s. bär (CC BY-NC-SA 2.0)

Immer öfter bieten Internetseiten, Geschäftsleute und Einrichtungen die Möglichkeit den Preis für ein Produkt selbst zu bestimmen. Für einen der größten Medienechos sorgten 2007 Radiohead mit dem Album „In Rainbows“. Bevor das Album als Tonträger erschien konnte es zu einem selbst zu bestimmenen Preis erworben werden. Die Band nahm damit US $ 2,4 Millionen ein! Das Album erreichte international höchste Bekanntheit und die Plattenverkäufe schossen auch in die Höhe.

Dieser Effekt  kann natürlich nicht beliebig kopiert werden. Wenn jede Band dies so machen würde, sinken die Einnahmen, weil man sich an das System gewöhnt und das Medienecho nicht mehr vorhanden ist. Nichtsdestotrotz machen dies auch Restaurants, Internetplattformen für Spieledownloads und kürzlich der Zoo Münster.

Bei letzterem gab es dadurch einen Besucherrekord und die Einnahmen haben sich mehr als verdoppelt. Gerade jetzt im kalten Winter macht dies auch Sinn. Die Verweildauer im Zoo ist durch die kälte geringer. Normalerweise bleiben potentielle Besucher lieber zu Hause. Die Tiere müssen aber trotzdem gefüttert werden. Was liegt also näher, als überhaupt Einnahmen zu generieren und auch eine angenehmere Atmosphäre durch viele Besucher zu erzeugen.

Hast du schon mal ein „Pay-what-you-want“-Angebot genutzt? Wenn ja, welches und nutzt du es öfter?

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