Zahl so viel du willst

Foto von s. bär (CC BY-NC-SA 2.0)

Immer öfter bieten Internetseiten, Geschäftsleute und Einrichtungen die Möglichkeit den Preis für ein Produkt selbst zu bestimmen. Für einen der größten Medienechos sorgten 2007 Radiohead mit dem Album „In Rainbows“. Bevor das Album als Tonträger erschien konnte es zu einem selbst zu bestimmenen Preis erworben werden. Die Band nahm damit US $ 2,4 Millionen ein! Das Album erreichte international höchste Bekanntheit und die Plattenverkäufe schossen auch in die Höhe.

Dieser Effekt  kann natürlich nicht beliebig kopiert werden. Wenn jede Band dies so machen würde, sinken die Einnahmen, weil man sich an das System gewöhnt und das Medienecho nicht mehr vorhanden ist. Nichtsdestotrotz machen dies auch Restaurants, Internetplattformen für Spieledownloads und kürzlich der Zoo Münster.

Bei letzterem gab es dadurch einen Besucherrekord und die Einnahmen haben sich mehr als verdoppelt. Gerade jetzt im kalten Winter macht dies auch Sinn. Die Verweildauer im Zoo ist durch die kälte geringer. Normalerweise bleiben potentielle Besucher lieber zu Hause. Die Tiere müssen aber trotzdem gefüttert werden. Was liegt also näher, als überhaupt Einnahmen zu generieren und auch eine angenehmere Atmosphäre durch viele Besucher zu erzeugen.

Hast du schon mal ein „Pay-what-you-want“-Angebot genutzt? Wenn ja, welches und nutzt du es öfter?

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